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Byteful startet TCP/IP-Fingerprint-Emulation für Datacenter- und ISP-Proxies

Byteful hat TCP/IP Fingerprint Emulation als Beta gestartet: Kunden der Datacenter- und ISP-Proxies können ihre Verbindung jetzt als Windows, macOS, Linux, Android oder iOS erscheinen lassen – pro Request oder einmalig beim Export.

Byteful, ein Proxy-Anbieter aus Manchester, hat am 21. Oktober 2026 eine Beta-Funktion namens TCP/IP Fingerprint Emulation für seine Datacenter- und ISP-Proxies (statische Residential-Proxies) vorgestellt.

Was die Funktion macht

Anti-Bot-Systeme prüfen zunehmend den TCP/IP-Fingerprint einer Verbindung – also das Verhalten auf Transportebene, bevor überhaupt HTTP gesendet wird. Da Proxy-Server typischerweise unter Linux laufen, entsteht ein Widerspruch, wenn sich ein Browser als Windows ausgibt, die Verbindung darunter aber wie Linux aussieht. Allein diese Diskrepanz kann dazu führen, dass Traffic markiert wird.

Byteful hat dafür einen TCP-Stack im User-Space gebaut, sodass Kunden wählen können, von welchem Betriebssystem ihre Verbindung zu kommen scheint:

  • Fünf Betriebssysteme: Windows, macOS, Linux, Android und iOS.
  • Datacenter- und ISP-Proxies: für beide statischen Proxy-Typen verfügbar; rotierende Residential- und Mobile-Proxies sind nicht Teil dieses Releases.
  • Kontrolle pro Request: das Betriebssystem lässt sich als Parameter im Proxy-Benutzernamen angeben (z. B. USER_os_windows), sodass jeder Request einen anderen Fingerprint tragen kann.
  • Beim Export festlegen: ein Fingerprint kann beim Exportieren einer Proxy-Liste aus dem Dashboard gewählt werden.

Die Funktion ergänzt Bytefuls bestehendes OS Targeting, das Proxies nach dem Betriebssystem auswählt, auf dem sie laufen. Die Beta ist ab sofort für alle Datacenter- und ISP-Kunden verfügbar.

Byteful bietet Datacenter-, statische Residential- (ISP-), rotierende Residential- und Mobile-Proxies in über 195 Ländern mit einem Residential-Pool von mehr als 35 Millionen IPs an.

Quellen